Health Consulting | Konzept
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GEZIELT. SCHNELL. NACHHALTIG. MEDIZINISCH.

GEZIELT.

 

Wir wissen heute, dass chronische Rückenschmerzen in fast allen Fällen eine Folge der zu schwach ausgebildeten tiefliegenden autochthonen Rückenmuskulatur sind. Diese Muskeln sind primär für die aufrechte Haltung und Stabilität der Wirbelsäule verantwortlich und können willentlich nicht angespannt werden. Sie sind beim Menschen angeboren und grundsätzlich bedarf es für diese Muskulatur kein Training. Doch durch die zunehmend sitzenden Tätigkeiten, die mangelnde Bewegung in unserem Alltag oder durch eine schmerzbedingte Schonhaltung baut sich die tiefliegende Rückenmuskulatur, die die einzelnen Wirbelsegmente verbindet und stabilisiert,  schrittweise ab. Im Gegensatz zur oberflächlichen Rückenmuskulatur, die zum Beispiel im Fitnessstudio trainiert werden kann, lässt sich die autochthone Wirbelsäulenmuskulatur jedoch nur durch ein isoliertes Muskeltraining aufbauen. Mit dem Einsatz der SPEXS ICE  (HWS) und SPEXS ILE (LWS) ist es möglich, die authochthone Halswirbel- bzw. Lendenwirbelsäulenmuskulatur isoliert zu trainieren. Das heißt, dass die oberflächliche Muskulatur, die beim herkömmlichen Training beansprucht wird, durch spezielle Fixierungen und besondere ergonomische Voraussetzungen von der Bewegung nahezu vollständig ausgeschlossen wird. Damit wird die Ursache des Rückenschmerzes gezielt beseitigt.

SCHNELL.

 

Die Besonderheit der tiefliegenden Rückenmuskulatur liegt nicht nur in ihrer Funktion und Wirkweise sondern auch in Ihrer Trainierbarkeit. Unabhängig vom Trainingsziel sollte nach jedem Training eine lokale muskuläre Erschöpfung ereicht werden – das sogenannte überschwellige Training. Es wird hierbei zwischen verschiedenen Trainingszielen unterschieden:


Trainingsziel:

 

präventiv
kurativ
leistungsorientiert
erhaltend


Trainingsumfang:

 

1-2x pro Monat
2x pro Woche/18 Einheiten
3x pro Woche/18 Einheiten
1x pro Monat


Trainingsdauer:

 

max. 150 Sek. pro Gerät
max. 150 Sek. pro Gerät
max. 120-150 Sek. pro Gerät
max. 150 Sek. pro Gerät

NACHHALTIG.

 

Die authochthone Wirbelsäulenmuskulatur hat einen weiteren signifikanten Vorteil gegenüber der oberflächlichen Muskulatur. Wenn die tiefliegenden Strukturen durch ein isoliertes Training einmal aufgebaut wurden, halten sich diese bei ausreichender Bewegung über Jahre ohne weiteres Training. Dennoch empfehlen wir zu Erhaltung, einmal pro Monat einen gezielten Impuls im jeweiligen Bereich durch ein Training von maximal 150 Sekunden zu setzen. Das Trainingsgewicht muss dabei nicht reduziert werden. Zum Vergleich – bei einem Training der oberflächlichen Strukturen sollte mindestens einmal pro Woche ein Trainingsreiz gesetzt werden, um das Leistungsniveau halten zu können. Warum hält sich die tiefliegende Rückenmuskulatur so lange ohne Reiz? Das liegt an der Aufgabe der Muskulatur selbst – der permanenten Aufrechterhaltung bzw. Stabilisierung der Wirbelsäule im Stehen, Sitzen, Liegen oder während der Bewegung. Im Gegensatz zur Oberflächenmuskulatur wird sie also nicht nur bei bestimmten Bewegungen beansprucht sondern während des ganzen Tages unabhängig von der Tätigkeit. Selbstverständlich ist zusätzliches regelmäßiges Sporttreiben dringend angeraten, um einseitige bzw. monotone Belastungen im Alltag (z. B. beim Sitzen) zu kompensieren.

MEDIZINISCH.

 

Das speXs spine concept by Dr. Alfen basiert auf medizinischen und sportwissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen. In der orthopädischen Praxis von Dr. Alfen behandelte das Team aus Ärzten, Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten bereits mehr als 10.000 Wirbelsäulenpatienten. Bei nahezu allen Patienten wurden mittels Fragebogen vor und nach jeder Therapie differenzierte Parameter erhoben und ausgewertet. Bereits im Jahre 2004 wurde eine interne wissenschaftliche Studie initiiert: Die Gesamtteilnehmerzahl betrug n=1146 (580 männlich, 566 weiblich). Davon wiesen 388 Patienten eine objektive Indikation für eine Wirbelsäulen-OP auf (HWS: n=59, LWS: n=329). Durch das isolierte Training der tiefliegenden Rückenmuskulatur konnten dabei 89% der geplanten Wirbelsäulen OPs verhindert werden. Mehr zur Studie und weiteren Evaluationen zum Thema erfahren sie hier: Wissenschaft.

 

Das Know-how und die Erfahrung aus der Praxis Dr. Alfen wurden mittels einer neuentwickelten Gerätesoftware in das speXs spine concept integriert. So bekommt der Anwender zum Beispiel mit der Eingabe einer Diagnose eine automatische Einschränkung des Bewegungsausmaßes. Des Weiteren bestehen zahlreiche Analysetools und Fragebögen zur wissenschaftlichen Auswertung und Darstellung bestimmter Parameterkorrelationen. Um die Qualität und Effektivität der Therapie auch nachhaltig zu sichern, bietet die Health Consulting das sogenannte speXs care Paket, das unter anderem  Leistungen im Bereich Qualitätsmanagement sowie Arzt- und Therapeutensupport beinhaltet.

 

Mehr zur Wissenschaft erfahren Sie hier.

INDIKATIONEN FÜR DIE MEDIZINISCHE TRAININGSTHERAPIE

 

Wir wissen heute, dass die zu schwach ausgebildete autochthone Rückenmuskulatur meistens für das Entstehen von Rückenschmerzen als ursächlich angesehen werden kann. Mit einer isometrischen Kraftmessung wird festgestellt, ob eine Atrophie und/ oder eine intramuskuläre Dysbalance wirklich als Schmerzursache vorliegen. Die Messungen erfolgen nach standardisierten Vorgehensweisen. Aus den erhobenen Testwerten wird mittels eigens optimierter Software die Patienten-Kraftkurve errechnet und mit anthropometrischen Normdaten verglichen. Nahezu alle Schmerzpatienten haben eine eingeschränkte Beweglichkeit und ein zu niedriges Kraftniveau. Dies offenbart sich durch einen von der Norm abweichenden Kurvenverlauf. Die Notwendigkeit für die MTT wird somit begründet.

 

Im Folgenden sind einige Krankheitsbilder genannt, die mit dem speXs Spine Concept effektiv behandelt werden können:

 

  • Rückenschmerzen in allen Formen

  • Verspannungsschmerzen in der Hals- und Nackenmuskulatur

  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus

  • Muskuläre Insuffizienzen und muskuläre Dysbalancen des gesamten Achsenskeletts

  • chronische Schmerzen: mindestens seit 3 Monaten Dauerschmerzen

  • chronisch rezidivierende Schmerzen: mindestens 2 akute Schübe pro Jahr, seit mindestens 2 Jahren

  • bei funktionellen Störungen (Blockierungen), Segmentinstabilitäten

  • Zustand nach Operationen an der Hals-, Brust- und/oder Lendenwirbelsäule

  • Osteoporose

  • Zustand nach Wirbelsäulentraumen (z. B. „Schleudertrauma“, Frakturen etc.)

  • Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (Osteochondrose, Spondylose, Spinalstenose)

  • bei Zustand nach Verletzungen der Wirbelsäule

  • Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle, die nicht operiert werden müssen

  • Haltungsschwäche und –fehler (z. B. Skoliose, Segmentinstabilität, Spondylolisthesis u. a.)

  • Erkrankungen aus dem rheumatoiden Formenkreis (chronische Polyarthritis, M. Bechterew, Fibromyalgie etc.)